Bürger-Energie

Es geht darum, dass die Energiewende in Deutschland so schnell und umfassend wie möglich gelingt. Vor Ort empfinden sich immer noch zu viele Menschen als Betroffene dieser Energiewende. Diese Betroffenheit kann sich in Distanz oder gar Opposition äußern. Betroffenheit kann aber auch positiv verstanden werden - indem die Energiewende neue engagierte Kommunen und individuelle Akteure hervorbringt, die an den Änderungen und neuen Investitionen vor Ort partizipieren.

Dies geschieht in Deutschland inzwischen zunehmend. Es gibt vor Ort - dort, wo sich die Energiewende ereignet bzw. solche Planungen bestehen - immer mehr Menschen, Initiativen, Genossenschaften, Vereine und sonstige geeignete Organisationen, die sich zusammenschließen und zu Energieproduzenten werden.

Eine Studie der Beratungsgesellschaft KPMG aus dem Jahr 2012 hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg verschiedene Optionen und Instrumente hinsichtlich der rechtlichen, finanziellen, steuerlichen und organisatorischen Aspekte dargestellt. So konkret wie möglich wird beschrieben, wie das jeweilige Instrument funktioniert, worin seine Vorteile liegen und was im einzelnen zu beachten ist. Eine solche konkrete Handreichung erleichtert es Interessierten in den Kommunen, die für sie optimale und passgenaue Option zu wählen und schnell in die Umsetzung einzusteigen.

Das Rad muss nicht mehr überall neu erfunden werden. Man kann anhand vieler gelungener Beispiele wertvolle Hinweise gewinnen, was bei der Planung und Umsetzung innovativer Formen der Bürgerbeteiligung vor Ort zu beachten ist.

Auf dieser Seite werden zu diesen Fragestellungen die einzelnen Aspekte analog zu der KPMG-Studie präsentiert. Das Ziel besteht darin, dezentral im Land Brandenburg an vielen Orten neue Formen der Bürgerbeteiligung im Bereich der Erneuerbaren Energien zu ermöglichen, damit Erneuerbare Energieanlagen in Bürgerhand von einer begrüßenswerten Ausnahme künftig zum Regelfall wird.

letzte Änderung am 13.07.2015