Energietour bei der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming

Dahme. „Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Umsetzung unserer ‚Energiestrategie 2030 sind die regionalen und kommunalen Energiekonzepte. Sie tragen dazu bei, die energiepolitischen Ziele der Landesregierung in allen Teilen des Landes zu vermitteln und erhöhen damit auch die Akzeptanz für die energiepolitischen Projekte, die wir in Zukunft umsetzen müssen. Die Energiewende kann nur erfolgreich sein, wenn alle Akteure den Umsetzungsprozess gemeinsam und konstruktiv begleiten. Das erklärte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers am 22.8.2012 in Dahme.

Im Rahmen der dritten Energietour in diesem Jahr besuchte Minister Christoffers die Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming, wo er die Ziele der Energiestrategie 2030 vorstellte und mit den Anwesenden diskutierte. In Vorträgen und Diskussionsrunden wurden die Schwerpunkte für die Region angesprochen.

Ein zentrales Thema für die Region ist der Ausbau der Windenergie. Andreas Bleschke, Vertreter vom Landrat Peer Giesecke und Klimaschutzkoordinator des Landkreises Teltow-Fläming, stellte den Entwurf des Regionalplanes 2020 der Region Havelland-Fläming vor. Stephan Kathke von Ernst Basler & Partner und Olaf Reichel von Horváth & Partners präsentierten den Stand des Regionalen Energiekonzeptes und die Bedeutung der Energiestrategie für die Region.

In der Veranstaltung vorgestellt wurden zudem praktische Beispiele, die in der Region Havelland-Fläming zur Umsetzung der Energiestrategie beitragen - wie die Interkommunale Energieinitiative Niederer Fläming sowie die bevorstehende Gründung der Energiegenossenschaft Westhavelland.

Zur Information:

Die Landesregierung hat am 28. Februar 2012 die „Energiestrategie 2030 verabschiedet. Vor dem Hintergrund internationaler und nationaler energiepolitischer Umbrüche ist ein Leitszenario für die Energiepolitik in Brandenburg bis 2030 entwickelt worden. Es orientiert sich erstmals an dem Zielviereck aus Umwelt- und Klimaverträglichkeit, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit sowie Akzeptanz und Beteiligung.

Weil die Ziele der Energie- und Klimaschutzstrategie 2030 nur gemeinsam mit und in den Regionen des Landes umgesetzt werden können, hat Minister Christoffers bereits im Herbst 2010 landesweit für die Erarbeitung regionaler Energiekonzepte geworben und die Unterstützung der Landesregierung bei deren Erarbeitung und Umsetzung angeboten. Alle Regionalen Planungsgemeinschaften im Land Brandenburg haben dieses Angebot angenommen und erarbeiten nun Energiekonzepte für ihre jeweilige Region. Mit insgesamt rund einer Million Euro aus dem RENplus-Programm des Wirtschafts- und Europaministeriums unterstützt das Land dieses Engagement der Regionen.

letzte Änderung am 25.09.2012